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Niedrigenergie (Plus) Haus, KfW-60-Haus

Äußerlich unterscheiden sich Energiesparhäuser kaum von anderen Häusern. Die Gebäude sind ebenfalls in Leicht- oder Massivbauweise zu errichten. Für Fassaden und Dächer sind alle herkömmlichen Materialien einsetzbar.
Wenn auch kompakte Bauformen den Niedrigenergiehausstandard mit weniger Aufwand an Dämmung oder Haustechnik möglich machen, so ist doch grundsätzlich die Gestaltungsfreiheit nicht eingeschränkt.
Mit Hilfe des Niedrigenergiehausstandards werden gehobene Ansprüche an die Behaglichkeit (warme/gedämmte Oberfläche = höhere Behaglichkeit) erfüllt. In der Regel übertrifft ein Niedrigenergiehaus die Anforderungen der EnEV vor allem beim baulichen Wärmeschutz um ca. 30%.

Kosten

Gegenüber dem EnEV-Standard, als energetischer Mindeststandard, betragen die Mehrkosten von KfW-60-Häusern, Niedrigenergie(Plus) Häusern ca. 3-6% der Bauwerkskosten. Aufgrund der energetischen Gestaltungsmöglichkeiten kann diese Spanne variieren.

Förderung
Finanzierung (zinsgünstige Kredite) des Neubaus von KfW-Energiesparhäusern 60 über die KfW-Förderbank.

Energiekennwerte

Niedrigenergie-(Plus)-Häuser mit energetisch effizienter Gebäudehülle und Technik liegen deutlich unter den Kennwerten, die nach EnEV gefordert sind.

KfW-60-Häuser sind definiert mit einem Jahres-Primärenergiebedarf Qp.von <= 60 kWh je m² Gebäudenutzfläche An (An nach EnEV).

In der Regel deckt sich dies mit den sog. 3-5 Liter Häusern(30 – 50 kWh/m²a Heizwärmebedarf).

Technische Komponenten sind beispielsweise:

Lüftung

  • mechanische Abluftanlage ohne oder mit Wärmerückgewinnung (3.000 bis 10.000 €; Schema mit Wärmerückgewinnung)

  • Heizung:

  • Moderne Gas-Brennwert-Heizzentrale mit solarer Warmwasserbereitung und solarer Heizungsunterstützung (im Einzelfall zu prüfen)

  • Wie unterschiedlich die einzelnen Komponenten eines KfW-60-Hauses sein können, sehen Sie unter nachfolgendem Link der KFW:

    Energiesparhaus60.pdf

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