KfW-Speicherförderung am 1. März wieder gestartet

Das KfW-Programm Erneuerbare Energien „Speicher“ (Nr. 275) ist am 1. März mit einem Fördervolumen von 30 Millionen Euro wieder gestartet. Bis Ende 2018 werden Investitionen für Batteriespeicher, die in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) installiert werden, gefördert. Bei der Förderung handelt es sich um ein Kreditprogramm zur Finanzierung einer Photovoltaik inklusive Speicher oder der reinen Speichernachrüstung. Der Speicher wird mit einem prozentualen Tilgungszuschuss gefördert, der jedoch vierteljährlich eine Degression erfährt. Wer bis zum 30. Juni 2016 einen Antrag stellt, erhält einen Tilgungszuschuss in Höhe von 25 Prozent (max. 500 Euro pro kWp installierter PV-Leistung oder max. 550 Euro pro kWp bei der Speichernachrüstung nach 6 Monaten). Die vierteljährliche Degression beträgt 3 Prozent.

Hier die Übersicht des prozentualen Tilgungszuschuss über die gesamte Programmlaufzeit:
 
Weitere Neuerungen sind die Erhöhung der Hersteller-Zeitwertersatzgarantie für Batterien von 7 auf 10 Jahre sowie die Reduzierung der PV-Abgabeleistung am Netzanschlusspunkt von 60 Prozent auf max. 50 Prozent der installierten Leistung.

Eine Kombination mit der saarländischen Speicherförderung ist möglich, allerdings wird die mögliche KfW-Speicherförderung bei dem Landesförderprogramm immer in Abzug gebracht. Ausnahmeregelungen nur für PV-Anlagen die vor dem 01.01.2013 installiert wurden (Grund: keine Antragsberechtigung bei der KfW) sowie für Speicher die Strom aus anderen erneuerbaren Energien speichern.

Nähere Informationen siehe Förderratgeber der ARGE SOLAR.





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Aktuelles

09.02.2018
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