Bundesumweltministerium fördert kommunale Klimaschutz-Modellprojekte

Das Bundesumweltministerium hat Anfang April 2016 einen Förderaufruf für „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ gestartet. Mögliche Projektskizzen mit dem Ziel einer weitgehenden Treibhausgasneutralität können bis zum 30. Juni 2016 eingereicht werden.

Die Projekte können unterschiedliche Handlungsfelder betreffen, beispielsweise die Bereiche Abfallentsorgung und Abwasserbehandlung, kommunale Liegenschaften und Beschaffung, Energie- und Quartiersversorgung, Verkehr und Landwirtschaft. Die Projekte sollen einen umfassenden Ansatz verfolgen, z. B. hinsichtlich des Primärenergieeinsatzes, der Effizienz und der Nutzungsbereiche Strom, Wärme und Verkehr oder der Einbeziehung unterschiedlicher Akteure bzw. Zielgruppen. Förderfähige Modellprojekte sind Projekte von erheblicher finanzieller Dimension (Mindestzuwendung beträgt 200.000 Euro) mit deutlicher Sichtbarkeit und bundesweiter Ausstrahlwirkung. Die Replizierbarkeit ist ein zentrales Element des Modellcharakters, welches sowohl lokal, regional für weitere Projekte in der Kommune bzw. im kommunalen Umfeld, als auch überregional wirken kann.

Mit einem überdurchschnittlich hohen Fördervolumen soll eine schnelle und umfassende Projektrealisierung ermöglicht werden. Antragsberechtigt sind Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse von Kommunen sowie Unternehmen und sonstige Einrichtungen mit mindestens 50,1 Prozent kommunaler Beteiligung im Rahmen einer Kooperation mit einer Kommune (Städte, Gemeinden und Landkreise) oder einem Zusammenschluss von Kommunen.

Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt. Die Projektskizzen zum Förderaufruf sind bis spätestens bis zum 30. Juni 2016 elektronisch über easy-online einzureichen. Anschließend ist die unterschriebene Papierversion der Projektskizze postalisch bei PtJ bis zum 15. Juli 2016 einzureichen.

Quelle: klimaschutz.de

 



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