Stromspar-Check im Saarland: Bereits weit über 1000 Haushalte gecheckt!

Durch den Stromspar-Check können Haushalte mit geringem Einkommen ihren Geldbeutel und das Klima schonen. Das Wirtschaftsministerium setzt das 2014 gestartete Projekt bis Ende 2017 fort. Das hat Ministerin Anke Rehlinger bestätigt. Sie war beim 1001. Stromspar-Check in St. Ingbert bei Frau Adt dabei.

Mit im Gepäck hatte sie nicht nur einen 150-Euro-Gutschein. Er wird jedem teilnehmenden Haushalt für die Anschaffung eines neuen A***-Kühlgerätes überreicht, wenn die Voraussetzungen (eigener Kühlschrank älter als 10 Jahre, Einsparungen von über 200 kWh möglich) gegeben sind.

Ebenso übergab die Ministerin den beiden Projektträgern Diakonisches Werk an der Saar gGmbH und Caritasverband Saar-Hochwald e.V. einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 168.000 Euro. Die Fortführung des Projekts wurde im neuen Gebäude der Stadtwerke St. Ingbert von allen anwesenden Projektpartnern, u.a. Oberbürgermeister Hans Wagner und Geschäftsführer der Stadtwerke St. Ingbert Hubert Wagner sowie Vertretern der beteiligten Jobcentern im Saarland und weiteren beteiligten Energieversorger- und Stadtwerkepartnern freudig begrüßt.

„Es ist mir wichtig, dass Energie kein Luxusgut wird. Sie muss für jeden bezahlbar bleiben. Beim Projekt Stromspar-Check werden soziale Aspekte ideal mit dem Klimaschutz verbunden. Durch Beratung und Soforthilfen lassen sich effektiv und unkompliziert Energiekosten einsparen“, betonte die Wirtschaftsministerin.

Das Projekt läuft wieder seit Juli 2014 im Saarland. Insgesamt sind zurzeit 8 Stromsparhelfer/-innen landesweit unterwegs. In den bisher gecheckten Haushalten sind über 13.000 Soforthilfen in Form von LED’s, abschaltbaren Steckerleisten oder wassersparenden Duschköpfen eingebaut. Dadurch können die besuchten Haushalte über 160€ ihrer jährlichen Energiekosten einsparen.

Teilnahmeberechtigt an dem Stromspar-Check sind alle Menschen, die über ein nur geringes Einkommen verfügen, also vor allem Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld. Aber auch Menschen mit einem Zuschlag zum Kindergeld oder Rentnerinnen und Rentner mit geringem Einkommen dürfen teilnehmen, ebenso wie alle Personen, deren Einkommen unter dem Pfändungsfreibetrag liegt.

Interessierte Haushalte können sich unverbindlich unter Tel.: 0681/99884-880 oder www.stromsparcheck-saar.de über das Projekt informieren und sich für einen Check anmelden.

Die kostenlosen Anmeldeflyer liegen auch bei den zahlreichen Partnern des Projektes, z.B. den beteiligten Energieversorgern- und Stadtwerke Partnern aus.



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