Stromfressern auf der Spur

Im modernen Zeitalter in dem wir leben, sind fast in jedem Haushalt täglich mehrere Stunden PCs und Notebooks in Betrieb. Sie sind ja auch sehr praktisch, schnell und somit ziehen sie Stunde um Stunde Strom und verursachen somit im Durchschnitt knapp 100 € Stromkosten im Jahr.

Doch gegen diese steigenden Kosten können sie ganz einfach ankämpfen und somit die Kosten auf durchschnittlich 40 € senken.

Den Beginn macht der Monitor. Als erste Faustregel gilt, je größer der Monitor desto mehr Strom verbraucht er, ist ja offensichtlich. Jedoch muss auf große Bildschirme nicht verzichtet werden, wenn man beim Neukauf genau auf den Verbrauch achtet. Somit sollte vor dem Kauf die Angaben zur Leistungsannahme im angeschalteten Zustand verglichen werden. Auch die Angaben für den Stand-By- und Off-Modus sollten beachtet werden. Bei neuen energieeffizienten Monitoren sollte der Wert unter einem Watt liegen. Über einen Neukauf sollte, um langfristig Energie zu sparen, sowieso nachgedacht werden da ein neuer Flachbildschirm der gleichen Größe nur etwa ein Drittel des Stroms des alten Modells benötigt.

Als nächstes kommt das alt bekannte “Stecker ziehen lohnt sich“, doch auch wenn bekannt wird es nur von wenigen praktiziert, obwohl vor allem Computer die vor 2010 gebaut wurden selbst im ausgeschalteten viel Strom verbrauchen. Doch auch neuere Computer können noch effizienter funktionieren, einfach mit ein paar Klicks die Energieoptionen ändern und die Bildschirmhelligkeit verändern. Außerdem sollte eingestellt werden, dass der Computer schneller in den Ruhezustand übergeht, so kann man bis zu 90% Strom gespart werden.

Vor dem Kauf eines neuen Computers sollte sich der Käufer überlegen welche Ausstattung wirklich benötigt werden. In den meisten Fällen reicht ein Notebook oder Tablet. Mobile Geräte sind immer energieeffizienter als herkömmliche PCs da sie auf lange Batterielaufzeit ausgerichtet ist. Bei einer 4 stündigen Nutzung am Tag verbraucht der herkömmliche PC etwa 60 Watt im Jahr, ein Notebook hingegen nur 15, das entspricht einer jährlichen Einsparung von ungefähr 17 €.

Auch in der IT-Branche gibt es Kennzeichnungen für besondere Energieeffizienz. So sollte auf den Energy-Star und den Blauen Engel geachtet werden. So kann ohne auf die bequemen Aspekte der Computer verzichten zu müssen Energie gespart werden.

(Bild: Petra Bork  / pixelio.de)



zurück
 

Aktuelles

31.03.2017
Was hat Energie mit Umwelt-&Klimaschutz zu tun? Wie kommt der Strom in die Steckdose und warum sollte man Elektrogeräte nach dem Gebrauch immer ausschalten? Diese und noch viele andere Fragen wurden im Rahmen einer Projektwoche den Schüler*innen der Grundschule in Düppenweiler auf spielerische Weise nahe gebracht.>>> mehr
06.02.2017
Ab sofort können private Eigentümer wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragen. Im Jahr 2016 war die Nachfrage in der Zuschussförderung so groß, dass bereits im Juli 2016 die Haushaltsmittel von über 49 Mio. Euro aufgebraucht waren. Für 2017 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Fördermittel für Maßnahmen zur Barrierereduzierung auf 75 Mio. Euro und für Maßnahmen zum Einbruchschutz von 10 Mio. auf 50 Mio. Euro deutlich erhöht.>>> mehr
06.02.2017
Wie eine Umfrage der DENA bestätigt achten etwa 73% der Deutschen beim Autokauf auf das Energieeffizienzlabel. Auf Kühlschränken und Waschmaschinen hat sich das Label schon länger etabliert und auch bei Neuwagen ist es inzwischen auch ein Muss.>>> mehr