GReENEFF – Förderung innovativer Ökoquartiere und eines energieeffizienten sozialen Wohnungsbaus in der Großregion

GReENEFF steht für „Grenzüberschreitendes Netzwerk zur Förderung innovativer Projekte im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und der Energieeffizienz in der Großregion“ und ist ein grenzüberschreitendes Kooperationsprojekt im Rahmen des INTERREG V A-Programms der Großregion.

Ziel des Projektes ist es, in der Großregion vorhandenes Wissen im Bereich Ökoquartiere und energieeffizienter sozialer Wohnungsbau zu bündeln und zu verbreiten. Durch ein grenzüberschreitendes Beteiligungsmodell sollen „Leuchttürme“ geschaffen werden, die aufzeigen, wie Umweltbelastungen durch Energie- und Ressourcenverbrauch sowie der CO2-Ausstoß verringert werden können und somit die Anwendung und Verbreitung innovativer Ansätze fördern und stärken. Pilotvorhaben im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Luxemburg, im Département Mosel und in der Wallonie werden auch finanziell gefördert. Erkenntnisse und Erfahrungen, die mit der Umsetzung der Modellprojekte gesammelt werden, werden in einen grenzüberschreitenden Handlungsleitfaden eingehen.

15,5 Mio. Euro Gesamtbudget und Partner aus vier Ländern

Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf maximal rund 15,5 Mio. Euro. Aus dem Europäischen Fonds für regionalen Entwicklung (EFRE) fließen dabei rund sechs Mio. Euro Interreg-Mittel. Das Projekt hat zurzeit (Phase 1) acht Partner aus vier Ländern in den oben genannten fünf Teilgebieten der Großregion: ARGE SOLAR e. V. (federführender Partner), das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, die Energieagentur Rheinland-Pfalz, der Departementalrat Mosel und die Moselle Agence Technique (MATEC), der Service Public de Wallonie und der Verein Plate-forme Maison Passive sowie Myenergy aus Luxemburg. Außerdem tragen das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz und das Luxemburgische Wirtschaftsministerium zur Finanzierung des Projekts bei.  

Neues grenzüberschreitendes Beteiligungsmodell – weitere Partner gesucht!

In einer ersten Projektphase wurde ein grenzüberschreitender Kriterienkatalog erarbeitet, der die inhaltliche Basis für ein Beteiligungsmodell bildet. Der Katalog gliedert sich in Kernmodule mit Kriterien zur Energieeffizienz und zur lokalen Nutzung regenerativer Energien sowie in Zusatzmodule mit weiteren Nachhaltigkeitskriterien.

Über den Kriterienkatalog können in der zweiten Phase förderwürdige Pilotprojekte eingebunden werden. Damit die Träger dieser Projekte in den Genuss der Förderung gelangen können, werden deren Projekte bewertet. Im Falle einer positiven Bewertung können die Projektträger als neue Partner in das GReENEFF-Projekt, vorbehaltlich der Zustimmung der Förderbehörden, aufgenommen werden. Die durch GReENEFF geschaffene Fördermöglichkeit wendet sich an öffentliche und private Vorhabenträger.
 
Die Förderquote beträgt 35% der förderfähigen Kosten für Investitionen und 60% für Dienstleistungen und Konzepte, wobei die Förderung von Investitionen im Vordergrund steht. Konzepte sind nur förderfähig, wenn die anschließende Umsetzung zugesichert werden kann. Pro Teilgebiet der Großregion stehen ca. eine Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Interessierte Projektträger werden daher gebeten, möglichst früh und zunächst formlos Kontakt mit einem der regionalen Projektpartner aufzunehmen.  

Für Interessenten im Saarland ist Herr Dipl.-Ing. Olaf Gruppe von der ARGE SOLAR e. V. (Tel. 0681 99 88 4 - 307 oder Email greeneff@argesolar-saar.de) GReENEFF-Ansprechpartner.

Alle Projektpartner, deren Ansprechpartner und weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.greeneff.eu



zurück
 

Aktuelles

09.02.2018
Ziel des Projektes ist es, in der Großregion vorhandenes Wissen im Bereich Ökoquartiere und energieeffizienter sozialer Wohnungsbau zu bündeln und zu verbreiten. Durch ein grenzüberschreitendes Beteiligungsmodell sollen „Leuchttürme“ geschaffen werden, die aufzeigen, wie Umweltbelastungen durch Energie- und Ressourcenverbrauch sowie der CO2-Ausstoß verringert werden können und somit die Anwendung und Verbreitung innovativer Ansätze fördern und stärken. >>> mehr
09.02.2018
In dieser Veranstaltung werden Sie mehr über die Auswikungen der dezentralen Speicher auf die Verteilnetze erfahren und gemeinsame Ansätze erarbeiten, wie die netzdienlichen Potentiale optimal ausgeschöpft werden können. >>> mehr
09.02.2018
ARGE SOLAR ist Mitglied im landesweiten BNE-Netzwerk (Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Saarland). Im Januar 2018 wirkten die Umweltpädagogen im aktuellen Zertifikatskurs „BNE-Begleiter/in im Elementarbereich“ mit und führten eine Weiterbildung zum Thema „Klima und Energie“ durch.>>> mehr